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Statement

Nicht zuzuordnen zu einer klar definierten künstlerischen Gattung,
beschäftige ich mich seit meinem Studium mit Übergängen der Bildenden Kunst hin zu Phänomenen des Alltags, des öffentlichen Raums, der Sprache. Ausgebildet, an der Hochschule der Künste, Berlin, bin ich als Malerin. Von meinem Lehrer, Prof. Johannes Geccelli, lernte ich die Gesetzmäßigkeiten des Bildermachens; Farbtheorie und Maltechnik.
Die Frage nach dem Bild in der Welt jenseits des inhaltlichen, bildimmanent Dargestellten sind Themen mit denen ich mich seither - auch heute noch in der Lehre an der Bauhaus-Universität Weimar - beschäftige.
Ausgehend von Erkenntnissen aus der Malerei wandte ich mich Objekten und Installationen zu, weil sie mir auf andere Weise größere Realitätsnähe suggerieren. Erste Farbobjekte im öffentlichen Raum entstanden Mitte der achtziger Jahre.
Raum und Farbe ist auch heute noch ein zentraler Aspekt meiner eher konzeptuellen künstlerischen Arbeit.
Auf der Suche nach Verbindungsmöglichkeiten von Kunst und Öffentlichkeit schlug ich drei Wege ein:
1. Installationen im öffentlichen Raum,
2. das Kuratieren und
3. die Lehre.
An erster Stelle stehen zur Zeit meine Installationen in Stadträumen. Methode ist die Simulation und die Irritation. Spielplatz, Tierbehausungen in zoologischen Gärten und Campingplätze z.B. sind Orte die mich künstlerisch faszinieren in ihrem Konzentrat aus Freiheit und Anpassung. Im urbanen Kontext sehe ich die Möglichkeit Inhalte anders, populär und interaktiv zu formulieren. Kunst und Öffentlichkeit bilden einen kommunikativen Zusammenhang. In Ausstellungen im Museum oder der Galerie, spiegele ich den urbanen Zusammenhang neben den Objekten mittels Fotografie hinein.
Der zweite Weg ist der kuratorische. Damit meine ich die künstlerische Zielsetzung auf interdisziplinäre Fragestellungen und Arbeitszusammenhänge.
Kuratieren heißt also: gemeinsam denken und visuelle Lösungen für Probleme entwickeln. Resultat waren mehrere größere themenspezifische Ausstellungen und Projekte gemeinsam mit Kunstwissenschaftlern, Soziologen, Designern.
Nicht zu unterschätzen ist - drittens - die Intensität meiner Lehrtätigkeit und damit meine Auseinandersetzung mit Künstlern der nächst jüngeren Generation. Diese Arbeit verlangt große Offenheit und deutliche Positionierung, sowie feinfühlige Analyse von mir.